Hot 100 – Single-Charts Top 100 (Billboard, Woche vom 21.03.2026)
Countrified Crossover an der Spitze: Ella Langleys „Choosin‘ Texas“ übernimmt die 1 von Bruno Mars’ „I Just Might“ und unterstreicht den anhaltenden US-Country-Boom im Mainstream.
Starke weibliche Präsenz: In den Top 10 dominieren Acts wie Olivia Dean, Taylor Swift und der Mehrfacheinstieg von Harry Styles – Pop, Singer/Songwriter und Country verschmelzen deutlich.
Harry-Styles‑Impact: Mit „American Girls“ (4) und mehreren Neueinstiegen ab Platz 15 besetzt Styles das obere Mittelfeld massiv – klarer Release-Week‑Effekt des neuen Albums.
Langläufer sichern das Fundament: „Ordinary“ (56 Wochen), „Golden“ (38), „The Fate Of Ophelia“ und „Opalite“ (je 23) zeigen eine stabile Streaming- und Airplay-Basis jenseits der Neuheiten.
Country bleibt Motor: Neben Langley mischen Luke Combs, Morgan Wallen, Cody Johnson, Thomas Rhett und Zach Bryan das Chartbild auf – Country-Titel ziehen sich von oben bis tief ins Ranking.
Latin & Urban bleiben stark, aber etwas tiefer: Bad Bunny („DTMF“, „Baile Inolvidable“, „Nuevayol“) und Don Toliver platzieren mehrere Titel im 10–90er‑Bereich.
Pop‑Diversität im Midfield: Zara Larsson, Tate McRae, Sabrina Carpenter, Dominic Fike und RAYE halten das Spektrum zwischen Dance‑Pop, Alternative Pop und R&B offen.
Katalog‑Effekt via aktuelle Hits: Acts wie Tame Impala oder Bruno Mars koppeln neue Singles an langlebige Album-Performer auf der 200, was ihre Streaming-Ökonomie zusätzlich stützt.
Viele Re-Entries und Spätzünder (z.B. „Elizabeth Taylor“) deuten auf Social-Media‑Impulse und Playlisten-Resonanz hin, die ältere oder frühere Tracks wieder hochspülen.
Gesamtbild: Ein sehr breiter, US‑geprägter Mix mit Country‑Dominanz, starkem Harry‑Styles‑Releasefenster und stabilen Langläufern – klassische Major‑Chartwoche vor allem für Pop/Country‑Follower.
Billboard 200 – Album Top 200 (Billboard, Woche vom 21.03.2026)
Neues Styles‑Album direkt auf 1: „Kiss All The Time. Disco, Occasionally.“ startet an der Spitze und zieht gleich mehrere Tracks in die Hot 100 – typischer Multi‑Track‑Streaming‑Boost.
Bruno Mars hält stark dagegen: „The Romantic“ fällt nur auf 2 in Woche 2, flankiert von mehreren Single‑Einstiegen – das Album positioniert sich als klassischer Dauerbrenner-Kandidat.
Dauerbrenner-Welle: Morgan Wallen („I’m The Problem“, „One Thing At A Time“, „Dangerous“), SZA („SOS“), Bad Bunny („Debi Tirar Mas Fotos“, „Un Verano Sin Ti“) und Noah Kahan („Stick Season“) prägen weiterhin das obere Drittel.
Starke Female‑Pop‑Achse: Taylor Swift (mehrere Alben inkl. „The Life Of A Showgirl“, „TTPD“, „Midnights“), Olivia Rodrigo, Billie Eilish und Sabrina Carpenter belegen viele Slots – Katalog plus aktuelle Produktionen.
Katalog-Klassiker extrem stabil: Fleetwood Mac, Queen, Nirvana, Journey, Bob Marley, Metallica, Eagles und zahlreiche „Greatest Hits“-Sets laufen seit Hunderten Wochen – Streaming-Backbone der US‑Albums.
Latin & Regional Mexican: Bad Bunny, Peso Pluma, Fuerza Regida und Junior H verankern das Genre quer durchs Ranking – Latin bleibt auch im Longrun kein Nischensegment.
Country als zweites Schwergewicht: Luke Combs mit mehreren Alben, Zach Bryan, Cody Johnson, Thomas Rhett, Bailey Zimmerman und Zach Top machen Country auf Albumebene zur konstant stärksten Genre-Fraktion.
Viel Rap/R&B‑Dauerfeuer: Drake mit mehreren Alben, Kendrick Lamar („good kid“, „DAMN.“, „GNX“), Future, Metro Boomin, Lil Baby, 2Pac und The Weeknd sorgen für eine sehr stabile Urban‑Präsenz.
Re-Entries und Kuriositäten (Fugazi‑Benefit, House Of Balloons, Breach, One‑X) zeigen, wie Vinyl‑Reissues, Specials und Touren alte Titel punktuell wieder in die 200 pushen.
Gesamtbild: Eine typische Hybrid‑Woche – vorne neue Superstars (Styles, Mars), dahinter ein massiver Block aus Legacy‑Alben und Streaming‑Evergreens, die strukturell kaum noch aus den 200 verschwinden.
Vollständige Billboard‑200‑Charts