Do.. Juli 16th, 2026

Worldcharts TOP 100 vom 16.07.2026

16. Juli 2026

Ariana Grande bleibt mit hate that i made you love me an der Spitze der Worldcharts. Der Titel steht nun in seiner siebten Chartwoche weiter auf Platz 1 und behauptet sich vor Shakira und Burna Boy, deren dai dai unverändert auf Rang 2 bleibt. Dahinter arbeitet sich Justin Bieber gemeinsam mit Nicki Minaj mit beauty and a beat wieder auf Platz 3 vor, während Olivia Rodrigo mit stupid song auf Platz 4 und Michael Jackson mit billie jean auf Platz 5 folgen.

Der auffälligste Sprung innerhalb der Top 10 gehört aber klar einem Klassiker: Oasis klettern mit wonderwall von Platz 28 auf Platz 8. Der Song wirkt in dieser Woche weniger wie ein gewöhnlicher Katalogtitel, sondern wie ein echtes Popkultur-Ereignis. Durch die Fußball-Weltmeisterschaft ist wonderwall zur inoffiziellen Mitsing-Hymne der englischen Fans und der „Three Lions“ geworden. Wenn Spieler und Anhänger den Song nach Siegen gemeinsam singen, übersetzt sich dieses Stadiongefühl nun direkt in Streamingzahlen und Chartdynamik.

Emotional besonders stark ist der höchste Neueinstieg der Woche: Bonnie Tyler steigt mit total eclipse of the heart neu auf Platz 11 ein. Nach ihrem Tod am 08.07.2026 bekommt einer ihrer größten Klassiker noch einmal eine besondere Aufmerksamkeit. In den Charts wirkt das nicht wie ein kurzfristiger Nostalgieeffekt allein, sondern eher wie ein kollektiver musikalischer Abschied von einer Stimme, die über Jahrzehnte sofort erkennbar blieb.

Auch Future prägt die Singles-Liste massiv. Passend zum starken Albumstart von the real me platziert er gleich mehrere neue Titel in den Top 100: fukk a interview auf Platz 19, one two auf Platz 28, california girls auf Platz 33, no misery auf Platz 50, tank top pluto auf Platz 56, weight up auf Platz 77 und konnichiwa auf Platz 89. Das zeigt, wie stark ein großes Rap-Album heute über viele Einzeltracks gleichzeitig in die Songcharts hineinwirken kann.

In der mittleren Tabellenregion tauchen außerdem zwei typische Viral-Erfolge auf. Fat Papi und prodshushy steigen mit freaked out neu auf Platz 42 ein. Der Track lebt stark von TikTok-Tanz- und Lip-Sync-Trends, wurde bereits in den globalen Shazam-Charts auffällig und bekam durch Remix-Versionen zusätzlichen Schub. Auf Platz 65 folgt mit LOVIXX und STOSLIV ein weiterer Social-Media-getriebener Neueinstieg: don’t tell your dreams funktioniert als Motivationssong, weil die Botschaft sofort verstanden wird – nicht alles vorher zerreden, sondern Ziele still verfolgen und Taten sprechen lassen. Genau solche klaren Sätze tragen Fitness-, Motivations- und Kurzvideo-Clips oft weit über die ursprüngliche Fanbasis hinaus.

Olivia Rodrigo bleibt trotz leichter Verluste eine der bestimmenden Künstlerinnen der Woche. Neben stupid song auf Platz 4 hält sie the cure auf Platz 7, drop dead auf Platz 14, honeybee auf Platz 24 und maggots for brains auf Platz 75 in den Top 100. Michael Jackson ist ebenfalls mehrfach vertreten, unter anderem mit billie jeanbeat itchicagohuman nature und smooth criminal. Die Woche verbindet damit neue Streamingwellen, Viral-Hits und starke Katalogbewegungen ungewöhnlich deutlich.

Bei den Wiedereinstiegen stehen bekannte Namen im Vordergrund: Bruno Mars kommt mit locked out of heaven auf Platz 68 zurück, Harry Styles mit sign of the times auf Platz 69 und Ariana Grande mit into you auf Platz 73. Die längste Chartpräsenz hält weiterhin The Weeknd mit blinding lights, das nach 122 Wochen noch immer auf Platz 71 steht.

Olivia Rodrigo verteidigt mit you seem pretty sad for a girl so in love Platz 1 der Albumcharts. Das Album steht in seiner fünften Chartwoche weiter ganz oben und hält die Konkurrenz auf Abstand. Direkt dahinter verbessert sich Madonna mit confessions II von Platz 3 auf Platz 2, während Future mit the real me den höchsten Neueinstieg der Woche auf Platz 3 landet.

Der Einstieg von Future ist einer der zentralen Album-Momente dieser Ausgabe. the real me kommt mit 22 Songs und ohne Gaststars, was in Streamingzeiten eine enorme Breite erzeugen kann: Viele Tracks sammeln gleichzeitig Aufmerksamkeit, und das sieht man auch an Futures sieben neuen Singles in den Top 100. Dazu kommt, dass Future das Album online sehr stark beworben hat und durch frühere Hits sowie seine Sichtbarkeit rund um den WM-Song zusätzliche Aufmerksamkeit mitbringt. Das Ergebnis ist ein Albumstart, der nicht nur in den Albumcharts, sondern auch in den Singles klar Spuren hinterlässt.

Drake fällt mit iceman von Platz 2 auf Platz 4 zurück, bleibt aber weiterhin in der Spitzengruppe. Sienna Spiro verbessert sich mit visitor stark von Platz 9 auf Platz 5. BTS rutschen mit arirang auf Platz 6, während Michael Jackson mit thriller stabil auf Platz 7 bleibt. Ken Carson gibt mit xperiment auf Platz 8 leicht nach, bevor Rolling Stones mit foreign tongues als stärkster Wiedereinstieg direkt auf Platz 9 zurückkehren.

Direkt außerhalb der Top 10 folgen zwei sehr unterschiedliche, aber redaktionell spannende Neueinstiege. Bring Me The Horizon platzieren count your blessings | repented neu auf Platz 13. Das Album knüpft an das 20-jährige Jubiläum ihres Debüts an und nimmt die alten Songs komplett neu auf. Der Reiz liegt genau in dieser Mischung: Der rohe Kern von 2006 bleibt erkennbar, wird aber mit moderner Produktion neu aufgeladen. Für langjährige Fans ist das Nostalgie, aber nicht als bloße Wiederveröffentlichung, sondern als Neubefragung der eigenen Bandgeschichte.

Auf Platz 15 steigt Kelela mit new avatar ein. Das Album setzt weniger auf offensichtlichen Mainstreamdruck als auf Atmosphäre und Klangarchitektur. Elektronischer R&B und Soul treffen auf Einflüsse aus Grunge, Shoegaze und Indie-Gitarrenmusik. Gerade diese Mischung macht den Erfolg bemerkenswert: new avatar wirkt wie ein künstlerisch ausgearbeitetes Album, das sich seine hohe Platzierung nicht nur über Hype, sondern über einen sehr eigenen Sound holt.

Auch im weiteren Verlauf der Top 100 zeigen die Albumcharts viel Bewegung. Justin Bieber schafft mit swag live from coachella (weekend II) den stärksten Sprung nach oben und steigt von Platz 63 auf Platz 30. Gleichzeitig fällt swag live from coachella (weekend I) deutlich bis auf Platz 100 zurück. Das spricht für eine klare Verschiebung der Aufmerksamkeit innerhalb derselben Live-Projektphase.

Die Katalogtitel bleiben ein zweites großes Thema. Ed Sheeran kehrt mit ÷ auf Platz 57 zurück und hält mit 392 Chartwochen die längste Präsenz der Albumliste. Taylor Swift ist gleich mehrfach vertreten, unter anderem mit the life of a showgirlthe tortured poets department1989folklore und midnights. Auch The WeekndMichael JacksonLinkin ParkBad Bunny und Ariana Grande zeigen, wie stabil ältere Albumkataloge im Streamingzeitalter bleiben können.

📊Highlights der Woche (Singles)

🔺 Höchster Aufsteiger:
Oasis – wonderwall steigt von Platz 28 auf Platz 8 und gewinnt damit 20 Positionen.

🆕 Höchster Neueinstieg:
Bonnie Tyler – total eclipse of the heart steigt neu auf Platz 11 ein.

🔁 Stärkster Re-Entry:
Bruno Mars – locked out of heaven kehrt auf Platz 68 zurück.

⏱ Längste Chartpräsenz:
The Weeknd – blinding lights steht nach 122 Wochen auf Platz 71.

🔥 Auffälligster Künstler der Woche:
Der starke Katalogschub bei Oasis und Bonnie Tyler trifft auf eine massive Future-Welle mit sieben neuen Songs in den Top 100.

📊 Highlights der Woche (Alben)

🔺 Höchster Aufsteiger:
Justin Bieber – swag live from coachella (weekend II) springt von Platz 63 auf Platz 30 und gewinnt 33 Positionen.

🆕 Höchster Neueinstieg:
Future – the real me startet auf Platz 3.

🔁 Stärkster Re-Entry:
Rolling Stones – foreign tongues kehrt auf Platz 9 zurück.

⏱ Längste Chartpräsenz:
Ed Sheeran – ÷ steht mit 392 Chartwochen auf Platz 57.

🔥 Auffälligster Künstler der Woche:
Future verbindet den höchsten Neueinstieg der Albumcharts mit einer breiten Singles-Präsenz, während Bring Me The Horizon und Kelela zwei sehr unterschiedliche, aber starke neue Albumgeschichten liefern.