Single-Charts #1381
[21:49, 11.6.2026] Dirk Domicke:
Die aktuellen Single-Worldcharts bringen einen deutlichen Wechsel an der Spitze. Ariana Grande springt mit hate that i made you love me von Platz 23 direkt auf Platz 1 und verdrängt damit Drake, der mit janice stfu nach drei Wochen an der Spitze auf Rang 2 zurückfällt. Der Titel war bereits in der Vorwoche der höchste Neueinstieg und setzt seinen Aufstieg nun spektakulär fort.
Dahinter bleibt Michael Jackson mit billie jean stabil auf Platz 3. Olivia Rodrigo fällt mit the cure von Platz 2 auf Platz 4 zurück, während Justin Bieber und Nicki Minaj mit beauty and a beat von 4 auf 5 nachgeben. Die Spitze bleibt damit prominent besetzt, wirkt aber nicht mehr so stark von Drake allein dominiert wie noch in den vergangenen Wochen.
Die Top 5 bestehen damit aus Ariana Grande mit hate that i made you love me, Drake mit janice stfu, Michael Jackson mit billie jean, Olivia Rodrigo mit the cure sowie Justin Bieber und Nicki Minaj mit beauty and a beat. Auf den Plätzen 6 bis 10 folgen Tame Impala und Jennie mit dracula, erneut Michael Jackson mit beat it, Drake mit national treasures und shabang sowie Temper City mit self aware.
Der höchste Neueinstieg der Woche kommt von Taylor Swift. i knew it, i knew you startet auf Platz 34 und ist damit der auffälligste neue Titel in den Single-Charts. Ebenfalls neu dabei sind AESPA mit lemonade auf Platz 41, Mauvais Djo mit maladie auf Platz 70, Slayyyter mit dance… auf Platz 77, Ya Ice Dilan, Rey Tony und Helabusador mit dichavate auf Platz 78, Jala Brat, Buba Corelli und Rasta mit mufasa auf Platz 96 sowie Noah Kahan mit orbiter auf Platz 100.
Auch abseits der obersten Plätze gibt es Bewegung. Mac Miller und Ty Dolla $ign verbessern sich mit cinderella von Platz 62 auf Platz 39. Aya Nakamura und La Rvfleuze schaffen mit sexy nana ebenfalls einen Sprung um 23 Plätze von Rang 89 auf 66. Shakira und Burna Boy steigen mit dai dai weiter von 28 auf 17, während Drake mit shabang von 16 auf 9 in die Top 10 klettert.
Bei den Wiedereinsteigern kehrt Jay Wheeler mit de lejitos auf Platz 50 zurück. Gleichzeitig zeigt sich auf der Verliererseite, dass einige Titel aus der Drake-Welle der letzten Wochen an Kraft verlieren: whisper my name fällt von Platz 8 auf 33, plot twist von 33 auf 49 und b’s on the table von 60 auf 73.
Die längste Chartpräsenz hat weiterhin Vance Joy mit riptide. Der Titel steht inzwischen bei 105 Wochen und hält sich in dieser Woche auf Platz 87. Dahinter folgen Zara Larsson mit lush life und 96 Wochen, Lady Gaga und Bruno Mars mit die with a smile und 93 Wochen sowie Jung Kook und Latto mit seven und 88 Wochen.
Unter dem Strich sind die Single-Worldcharts in dieser Woche vor allem von einem klaren Führungswechsel geprägt. Ariana Grande übernimmt nach ihrem starken Einstieg der Vorwoche sofort die Spitze, Drake bleibt zwar weiterhin sehr präsent, verliert aber erstmals sichtbar etwas von seiner Kontrolle über die obersten Plätze.
Album-Charts #489
[21:49, 11.6.2026] Dirk Domicke:
In den Album-Worldcharts bleibt Drake mit iceman auf Platz 1. Während sich bei den Singles die Spitze deutlich verschiebt, verteidigt Drake bei den Alben seine Führungsposition. BTS bleiben mit arirang stabil auf Platz 2, während Michael Jackson mit thriller von Platz 5 auf Platz 3 klettert.
Dahinter folgt ein weiteres Drake-Projekt: habibti fällt von Platz 3 auf Platz 4. Harry Styles verbessert sich mit kiss all the time. disco, occasionally. von Platz 7 auf Platz 5 und komplettiert die Top 5. Damit bleibt die Albumspitze zwar weiterhin stark von Drake geprägt, öffnet sich aber wieder etwas stärker für andere Namen.
Die Top 10 bestehen in dieser Woche aus Drake mit iceman, BTS mit arirang, Michael Jackson mit thriller, erneut Drake mit habibti, Harry Styles mit kiss all the time. disco, occasionally., AESPA mit lemonade, Bad Bunny mit debí tirar más fotos, noch einmal Drake mit maid of honour, Taylor Swift mit the life of a showgirl sowie Olivia Dean mit the art of loving.
Der höchste Neueinstieg der Woche kommt von Malcolm Todd. do that again startet auf Platz 19 und führt damit eine ganze Reihe neuer Alben an. Direkt dahinter steigen Evanescence mit sanctuary auf Platz 20 und Niall Horan mit dinner party auf Platz 22 ein. Ebenfalls neu in den Top 30 sind Skrillex mit soma auf Platz 25 und Vince Staples mit cry baby auf Platz 26.
Weitere Neueinsteiger folgen in der zweiten Hälfte der Top 100: Shinedown landen mit ei8ht auf Platz 48, MEOVV mit bite now – ep auf Platz 49, Treasure mit new wav – ep auf Platz 62, SHINee mit atmos – ep auf Platz 70 und Bruce Springsteen und die E-Street Band mit live from asbury park 2024 auf Platz 71. Später folgen außerdem Devin Townsend, Die Toten Hosen, Boulevard Depo und Hamza.
Der größte Positionsgewinn innerhalb der Album-Top-100 gelingt Taylor Swift. folklore steigt von Platz 100 auf Platz 77 und bleibt damit auch nach 293 Wochen ein bemerkenswert langlebiger Katalogtitel. Ebenfalls deutlich nach oben geht es für Paul McCartney, dessen the boys of dungeon lane von Platz 29 auf Platz 12 klettert. Linkin Park verbessern sich mit hybrid theory von 73 auf 59, während The Weeknd mit hurry up tomorrow von 87 auf 73 steigt.
Als Wiedereinsteiger kehren Joji mit piss in the wind auf Platz 36 und A$AP Rocky mit don’t be dumb auf Platz 67 zurück. Auf der Verliererseite fällt vor allem Dua Lipa mit live from mexico auf, das außerhalb der Top 100 abrutscht. Innerhalb der Top 100 verlieren unter anderem Justin Bieber mit believe, Cheema Y und Gur Sidhu mit bermuda triangle sowie Michael Jackson mit dangerous deutlich an Boden.
Die Albumcharts bleiben außerdem stark von langlebigen Titeln geprägt. Ed Sheeran ist mit ÷ und inzwischen 389 Wochen weiterhin der aktuelle Longest Player. Dahinter folgen Taylor Swift mit folklore und 293 Wochen, Olivia Rodrigo mit sour und 262 Wochen, Fleetwood Mac mit rumours und 248 Wochen sowie The Weeknd mit after hours und 246 Wochen.
Unter dem Strich bleiben die Album-Worldcharts eine Mischung aus Drake-Dominanz, starken Katalogeffekten und einer auffälligen Welle neuer Veröffentlichungen. Drake hält die Spitze, Michael Jackson bestätigt seine starke Katalogpräsenz, und die Neueinsteiger rund um Malcolm Todd, Evanescence, Niall Horan, Skrillex und Vince Staples bringen frische Bewegung in die obere Hälfte der Charts.
📊Highlights der Woche (Singles)
🔺 Höchster Aufsteiger:
Mac Miller und Ty Dolla $ign – cinderella (62 → 39)
Aya Nakamura und La Rvfleuze – sexy nana (89 → 66)
Beide Titel legen innerhalb der Top 100 jeweils 23 Plätze zu.
🆕 Höchster Neueinstieg:
Taylor Swift – i knew it, i knew you (#34)
Der höchstplatzierte neue Titel der aktuellen Single-Charts.
🔁 Stärkster Re-Entry:
Jay Wheeler – de lejitos (#50)
Der höchstplatzierte Wiedereinsteiger der Woche.
⏱ Längste Chartpräsenz:
Vance Joy – riptide (105 Wochen)
Der langlebigste Titel innerhalb der aktuellen Single-Top-100.
🔥 Auffälligster Künstler der Woche:
Ariana Grande
Mit dem Sprung von Platz 23 auf Platz 1 setzt sie das klare Hauptzeichen der Woche.
📊 Highlights der Woche (Alben)
🔺 Höchster Aufsteiger:
Taylor Swift – folklore (100 → 77)
Der größte Positionsgewinn innerhalb der aktuellen Album-Top-100.
🆕 Höchster Neueinstieg:
Malcolm Todd – do that again (#19)
Der stärkste neue Album-Start der Woche.
🔁 Stärkster Re-Entry:
Joji – piss in the wind (#36)
Der höchstplatzierte Wiedereinsteiger der Albumcharts.
⏱ Längste Chartpräsenz:
Ed Sheeran – ÷ (389 Wochen)
Weiterhin das langlebigste Album innerhalb der aktuellen Top 100.
🔥 Auffälligster Künstler der Woche:
Drake
Mit iceman auf Platz 1 und weiteren Alben in den Top 10 bleibt er trotz etwas mehr Bewegung an der Spitze der prägende Name der Albumcharts.