Do.. Juli 9th, 2026

Worldcharts TOP 100 vom 09.07.2026

9. Juli 2026

Single-Charts #1385

Die Spitze der Single-Charts bekommt in dieser Woche wieder einen neuen Anführer: ARIANA GRANDE erobert sich mit hate that i made you love me die Chartspitze zurück. Der Wechsel wirkt dabei nicht wie ein Zufallstreffer, sondern wie eine klare Verschiebung innerhalb einer sehr starken Pop-Spitze: SHAKIRA / BURNA BOY rücken mit dai dai ebenfalls einen Platz nach oben und stehen nun auf Rang 2, während OLIVIA RODRIGO mit stupid song nach drei Wochen von der Spitze auf Platz 3 zurückfällt.

Dahinter bleibt die obere Region erstaunlich stabil. MICHAEL JACKSON hält mit billie jean Platz 4 und ist auch mit beat it auf Rang 8 weiter fest in den Top 10 verankert. JUSTIN BIEBER / NICKI MINAJ verbessern sich mit beauty and a beat auf Platz 5, während DRAKE mit janice stfu leicht auf Platz 6 nachgibt. OLIVIA RODRIGO bleibt trotz des Verlustes der Nummer 1 sehr präsent: Neben stupid song stehen auch the cure auf Platz 7 und drop dead auf Platz 9 in den Top 10.

Der auffälligste neue Impuls kommt in dieser Woche von MADONNA. Ihr höchster Neueinstieg ist danceteria auf Platz 21, dazu kommen i feel so free auf Platz 50, one step away auf Platz 62 und good for the soul auf Platz 71. Zusammen mit FEID und read my lips auf Platz 89 sowie dem Re-Entry mit SABRINA CARPENTER und bring your love auf Platz 41 ergibt sich ein deutlich sichtbarer Madonna-Schub quer durch die zweite Charthälfte.

Auch außerhalb der Top 20 gibt es kräftige Bewegungen nach oben. Der höchste Aufsteiger der Woche ist MICHAEL JACKSON mit dirty diana, das von Platz 92 auf Platz 76 springt. Dahinter folgt HUGEL / IMAEL ANGEL / ULTRA NATÉ mit movin‘ to the sun, das von Platz 30 auf Platz 16 klettert und damit den Sprung in die Nähe der Top 15 schafft. Ebenfalls deutlich im Plus sind LINKIN PARK mit in the endBRUNO MARS mit risk it all und ALEX WARREN mit ordinary.

Bei den Rückkehrern führt OASIS das Feld an: wonderwall kommt auf Platz 28 zurück und ist damit der stärkste Re-Entry der Woche. Weitere Wiedereinstiege gelingen JOURNEY mit don’t stop believin‘ auf Platz 70 und CORTIS mit redred auf Platz 74. Das zeigt, dass neben den aktuellen Pop-Wellen auch bekannte Dauerbrenner und Katalogtitel weiter eine Rolle spielen.

Die Langläufer bleiben ein eigenes Kraftzentrum der Liste. WEEKND führt mit blinding lights und 121 Wochen weiterhin die Dauerpräsenz an, knapp vor BENSON BOONE mit beautiful things bei 120 Wochen. Auch VANCE JOY mit riptideBILLIE EILISH mit birds of a feather und ZARA LARSSON mit lush life zeigen, dass die unteren Regionen nicht nur aus neuen Titeln bestehen, sondern stark von langlebigen Songs geprägt werden.

Insgesamt erzählen die Singles in dieser Woche zwei Geschichten gleichzeitig: Oben setzt sich ARIANA GRANDE an die Spitze eines engen Pop-Feldes, während darunter MADONNA mit mehreren neuen Titeln das auffälligste Ereignis der Woche liefert. Dazu bleiben OLIVIA RODRIGO und MICHAEL JACKSON mit jeweils sieben Titeln in den Top 100 die breitesten Kräfte der Liste.

Album-Charts  #493

Bei den Alben bleibt die Nummer 1 unverändert: OLIVIA RODRIGO verteidigt mit you seem pretty sad for a girl so in love die Spitze und steht nun in der vierten Woche in den Charts. DRAKE hält mit iceman Platz 2 und bleibt damit der wichtigste direkte Verfolger. Der stärkste neue Angriff kommt aber von MADONNAconfessions II steigt sofort auf Platz 3 ein und macht die Top 3 zu einem klaren Dreikampf zwischen Rodrigo, Drake und einem prominenten Neueinstieg.

Die Top 10 verbinden stabile Schwergewichte mit frischen Namen. BTS rutschen mit arirang leicht auf Platz 4, bleiben aber weiterhin sehr hoch platziert. KEN CARSON landet mit xperiment direkt auf Platz 5, während MUSE mit the wow! signal Platz 6 hält. Dahinter stehen MICHAEL JACKSON mit thrillerBAD BUNNY mit debí tirar más fotosSIENNA SPIRO mit visitor und HARRY STYLES mit kiss all the time. disco, occasionally. in einer sehr gemischten oberen Zone aus Pop, Katalogstärke und aktuellen Neueinstiegen.

Die Neueinsteiger prägen die Albumliste deutlich stärker als in mancher Vorwoche. Neben MADONNA auf Platz 3 und KEN CARSON auf Platz 5 schafft es SIENNA SPIRO mit visitor direkt auf Platz 9. Weitere neue Alben kommen von DEEP PURPLE mit splat! auf Platz 37, VERNON / THE 8 mit v8 auf Platz 38, METALLICA mit reload auf Platz 50 und JUSTIN BIEBER mit swag live from coachella (weekend II) auf Platz 63. Damit reicht die Spannweite der Neueinstiege von großen Popnamen bis zu Rock- und Katalog-orientierten Veröffentlichungen.

Den stärksten Aufwärtssprung der Woche schafft PRETTY RECKLESSdear god steigt von Platz 67 auf Platz 42 und gewinnt damit 25 Positionen. Ebenfalls deutlich nach oben geht es für ARIANA GRANDE mit thank u, next, das von Platz 82 auf Platz 61 klettert, sowie für ROSALÍA mit lux, das von Platz 70 auf Platz 53 steigt. WEEKND verbessert sich mit after hours ebenfalls spürbar und zeigt gleichzeitig, wie stark sein Albumkatalog in dieser Woche vertreten ist.

Die Re-Entries setzen ebenfalls ein deutliches Zeichen für langlebige Albumkarrieren. WEEKND kehrt mit starboy auf Platz 62 zurück, TAYLOR SWIFT bringt folklore auf Platz 67 erneut in die Liste, und RAUW ALEJANDRO ist mit cosa nuestra wieder auf Platz 76 dabei. Gerade folklore ist dabei mehr als nur ein normaler Wiedereinstieg: Mit 296 Wochen ist es zugleich das Album mit der längsten Chartpräsenz der Woche.

Bei den Langläufern dominieren bekannte Großkaliber. TAYLOR SWIFT steht mit folklore bei 296 Wochen, OLIVIA RODRIGO mit sour bei 266 Wochen und FLEETWOOD MAC mit rumours bei 252 Wochen. Auch WEEKND ist doppelt auffällig: after hours kommt auf 250 Wochen, starboy auf 205 Wochen. Die Album-Charts zeigen damit besonders deutlich, wie stark aktuelle Veröffentlichungen und dauerhafte Katalogalben nebeneinander laufen.

Unterm Strich bleibt OLIVIA RODRIGO die klare Nummer 1 der Woche, aber MADONNA setzt mit dem höchsten Neueinstieg das auffälligste neue Signal. Gleichzeitig sorgen Katalogtitel von TAYLOR SWIFTWEEKNDMICHAEL JACKSON und BAD BUNNY dafür, dass die Albumliste deutlich historischer und langlebiger wirkt als die Singles.

📊Highlights der Woche (Singles)

🔺 Höchster Aufsteiger:
MICHAEL JACKSON – dirty diana (92 → 76)
Mit 16 Plätzen Gewinn ist dirty diana der stärkste positionsbezogene Aufsteiger der Woche.

🆕 Höchster Neueinstieg:
MADONNA – danceteria (#21)
Der höchste neue Titel der Woche führt zugleich eine ganze Reihe neuer Madonna-Einträge an.

🔁 Stärkster Re-Entry:
OASIS – wonderwall (#28)
Der Klassiker kehrt am höchsten von allen Wiedereinsteigern in die Top 100 zurück.

⏱ Längste Chartpräsenz:
THE WEEKND – blinding lights (121 Wochen)
Der Dauerbrenner bleibt knapp vor BENSON BOONE der langlebigste Song der Woche.

🔥 Auffälligster Künstler der Woche:
MADONNA
Mit mehreren Neueinstiegen und einem zusätzlichen Re-Entry ist Madonna die auffälligste Bewegung innerhalb der Single-Charts.

📊 Highlights der Woche (Alben)

🔺 Höchster Aufsteiger:
THE PRETTY RECKLESS – dear god (67 → 42)
Das Album gewinnt 25 Plätze und setzt damit den klar stärksten Aufwärtssprung der Woche.

🆕 Höchster Neueinstieg:
MADONNA – confessions II (#3)
Der Einstieg direkt in die Top 3 ist das wichtigste neue Ereignis der Album-Charts.

🔁 Stärkster Re-Entry:
THE WEEKND – starboy (#62)
Der Rückkehrer verbindet Re-Entry-Dynamik mit starker Langzeitwirkung.

⏱ Längste Chartpräsenz:
TAYLOR SWIFT – folklore (296 Wochen)
folklore ist nicht nur zurück in den Charts, sondern zugleich das langlebigste Album der Woche.

🔥 Auffälligster Künstler der Woche:
MADONNA
Mit confessions II auf Platz 3 liefert sie den höchsten Neueinstieg und prägt damit auch die Album-Erzählung der Woche.