Ausgabe 1398/506 · Woche 41/2026 – Diese Woche erzählt an beiden Spitzen eine ganz eigene Geschichte: Bei den Singles verteidigt Taylor Swift die Nummer eins, während Drake mit mehreren Neueinstiegen Druck auf die Spitzengruppe macht. Bei den Alben gelingt Drake sogar der große Sprung bis ganz nach oben. Dazu kommen zwei sehr unterschiedliche Top-10-Neulinge, ein Klassiker-Comeback bei Singles und Alben sowie einige erstaunlich ausdauernde Dauerläufer.
Taylor Swift bleibt mit „patient zero“ auf Platz 1. Nach dem Einstieg an der Spitze in der Vorwoche verteidigt der Titel in seiner zweiten Chartwoche die Führung. Direkt dahinter herrscht ebenfalls bemerkenswerte Ruhe: ADÉLA hält mit „nicole kidman“ Platz 2 und steht damit in Woche 5 weiterhin ganz vorn im Feld. Ihr zweiter Titel „ain’t in la“ verbessert sich in der zehnten Woche von 4 auf 3 und erreicht damit wieder die bisherige Bestmarke von Platz 2 beinahe.
Der höchste Neueinstieg landet sofort auf Platz 4: Drake und Don Toliver eröffnen mit „solar eclipse“ nur knapp hinter dem Spitzentrio. Damit nicht genug – gemeinsam mit Yebba folgt „cold shoulder“ als zweiter neuer Drake-Titel auf Platz 8. Weiter unten starten „quebec“ auf 23 und „classic pt2“ auf 56. Vier Neueinstiege mit Drake-Beteiligung prägen diese Ausgabe also deutlich.
Don Toliver bringt dabei längst eigenes Schwergewicht mit: Sein Album Hardstone Psycho erreichte 2024 erstmals Platz 1 der amerikanischen Billboard-Liste Top R&B/Hip-Hop Albums. Yebba wiederum war schon 2021 auf Drakes Album Certified Lover Boy mit „Yebba’s Heartbreak“ vertreten. Die beiden Namen neben Drake sind also weit mehr als bloße Ergänzungen im Kleingedruckten.
Zwischen diesen Neulingen schiebt sich ein starkes Aufsteigerfeld. HUGEL, Imael Angel und Ultra Naté klettern mit „movin‘ to the sun“ von 9 auf 5 und erreichen in Woche 16 eine neue Höchstposition. Shakira und Burna Boy machen mit „dai dai“ sogar acht Plätze gut: von 14 auf 6, in der inzwischen 19. Chartwoche. Tame Impala bleibt mit „loser“ auf 7 stehen. Olivia Rodrigo rutscht mit „the cure“ von 8 auf 9, während Justin Bieber und Nicki Minaj „beauty and a beat“ von 13 auf 10 zurück in die Spitzengruppe bringen; der Titel zählt nun 49 Chartwochen.
Die größte Bewegung nach oben findet allerdings außerhalb der Top 10 statt. GENER8ION und Yung Lean springen mit „storm II“ in ihrer zweiten notierten Woche von Platz 54 auf 21 – ein Plus von 33 Positionen und zugleich eine neue Bestmarke. Journey folgt mit „don’t stop believin’“ von 85 auf 61, ANOTR und 54 Ultra ziehen mit „talk to you“ von 82 auf 59. Ebenfalls auffällig: Benson Boones „beautiful things“ steigt in Chartwoche 133 von 77 auf 57.
Der Blick auf Taylor Swifts weitere Titel zeigt zugleich, wie stark diese Woche auseinanderläuft. Während „patient zero“ oben bleibt, fällt „babylon“ von 3 auf 16, „pink clouding“ von 5 auf 26 und „cleveland!“ von 10 auf 31. Den einzigen Re-Entry liefert Michael Jackson: „beat it“ kehrt auf Platz 71 zurück und steht nun bei 30 Chartwochen. Der ausdauerndste Titel der aktuellen Top 100 ist „blinding lights“ von The Weeknd – 134 Wochen, diesmal von 51 auf 49.
Bei den Alben gibt es einen spektakulären Führungswechsel. Drake springt mit „habibti“ von Platz 38 direkt auf Platz 1. In der 21. Chartwoche erreicht das Album damit eine neue Höchstposition. Tinashe verbessert sich mit „popstar“ von 3 auf 2 und steht in der zweiten notierten Woche so hoch wie nie zuvor.
Der höchste Neueinstieg gehört Quavo: „qrömelife“ startet auf Platz 3. ADÉLA muss mit „prima“ nach einer Woche an der Spitze auf Rang 4 weichen; das Album steht nun in Woche 5. Ariana Grandes „petal“ rutscht von 2 auf 5, Olivia Rodrigo folgt mit „you seem pretty sad for a girl so in love“ von 4 auf 6. Taylor Swifts „the life of a showgirl“ geht von 5 auf 7 und erreicht dabei die 52. Chartwoche.
Drake ist auch auf Platz 8 vertreten: „iceman“ fällt zwar von 6 auf 8, hält sich aber ebenso wie „habibti“ bereits 21 Wochen in der Liste. Miley Cyrus geht mit „bass persuades“ von 7 auf 9. Die Top 10 schließt Mac Miller ab: „the divine feminine“ wird als Neueinstieg auf Platz 10 geführt. Direkt dahinter folgt mit „rubber soul“ von den Beatles ein weiterer Neueinstieg auf Platz 11.
„Neu“ bedeutet hier natürlich neu in dieser Worldcharts-Ausgabe, nicht neu veröffentlicht: Mac Millers The Divine Feminine erschien bereits am 16. September 2016 als sein viertes Studioalbum und kreist inhaltlich um Liebe und Beziehungen. Noch weiter reicht die Geschichte von Rubber Soul zurück – die Beatles veröffentlichten das von George Martin produzierte Album in Großbritannien am 3. Dezember 1965. Dass beide Werke nun beinahe Seite an Seite in die Liste kommen, gehört zu den reizvollsten Kontrasten dieser Woche.
Auch hinter der Spitzengruppe ist die Woche voller neuer Namen. Victoria Monét startet mit „frequency of love“ auf 15, Amon Amarth mit „the allfather awakens“ auf 33 und BNXN mit „still in charge – ep“ auf 46. Im weiteren Verlauf kommen Imminence auf 54, Clarent auf 61, La Mano 1.9 auf 82, Milo J auf 96 und Kodaline auf 100 hinzu. Insgesamt werden damit elf Alben in den Top 100 als Neueinstiege geführt.
Bei den Aufsteigern ist Drakes Weg an die Spitze mit 37 gewonnenen Positionen klar die größte Bewegung. Ms. Rachel verbessert „i’m so happy“ von 96 auf 73, Taylor Swifts „midnights“ steigt von 52 auf 31 und KATSEYE bringt „wild – ep“ von 76 auf 57. Zwei Alben kehren zurück: Metallicas „metallica“ auf Platz 72 und 50 Cents „get rich or die tryin’“ auf 75. Den Langstreckenmaßstab setzt weiterhin Ed Sheeran: „÷“ steht in der 404. Chartwoche auf Platz 56, drei Ränge höher als zuvor.
Singles: fünf Highlights der Woche
Höchster Aufsteiger
GENER8ION / Yung Lean – „storm II“
Von Platz 54 auf 21: 33 Positionen nach oben, 2 Chartwochen, neue Höchstposition 21.
Höchster Neueinstieg
Drake / Don Toliver – „solar eclipse“
Neu auf Platz 4 und damit der stärkste der 6 Single-Neueinstiege dieser Woche.
Stärkster Re-Entry
Michael Jackson – „beat it“
Zurück auf Platz 71; insgesamt 30 Chartwochen und bisherige Höchstposition 4.
Längste Chartpräsenz
WEEKND – „blinding lights“
134 Wochen in den Charts; diese Woche von Platz 51 auf 49, Bestmarke Platz 1.
Auffälligste Story
Taylor Swifts geteilte Woche
„patient zero“ bleibt in Woche 2 auf Platz 1; zugleich fallen „babylon“ 3→16, „pink clouding“ 5→26 und „cleveland!“ 10→31.
Alben: fünf Highlights der Woche
Höchster Aufsteiger
Drake – „habibti“
Von Platz 38 auf 1: 37 Positionen nach oben, 21 Chartwochen und eine neue Höchstposition.
Höchster Neueinstieg
Quavo – „qrömelife“
Neu auf Platz 3 und damit der höchste der 11 Album-Neueinstiege in den Top 100.
Stärkster Re-Entry
Metallica – „metallica“
Zurück auf Platz 72; nun 18 Chartwochen, bisherige Höchstposition 7.
Längste Chartpräsenz
Ed Sheeran – „÷“
404 Wochen in den Charts; diesmal von Platz 59 auf 56, Bestmarke Platz 1.
Auffälligste Story
Drake doppelt in den Top 10
„habibti“ springt in Woche 21 von 38 auf 1; „iceman“ steht ebenfalls in Woche 21 auf Platz 8 nach Platz 6.
Die Nummer 1 der Singles im Video
Transparenzhinweis: Diese Wochenauswertung wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Grundlage der bereitgestellten Chartdaten erstellt und redaktionell geprüft.