Ausgabe 1399/507 · Woche 42/2026 – Diese Woche wechseln beide Spitzen. Bei den Singles übernimmt ADÉLA Platz 1 und bringt zugleich einen zweiten Titel auf Rang 3. Bei den Alben steigt Troye Sivan direkt ganz oben ein. Dahinter gibt es kräftige Sprünge, mehrere Rückkehrer und erstaunlich ausdauernde Dauerläufer. In beiden Listen stehen neue Titel neben sehr alten Bekannten; bei den Alben hält sich sogar ein 405-Wochen-Dauerläufer.
ADÉLA steigt mit „nicole kidman“ von Platz 2 auf Platz 1. In der sechsten Chartwoche erreicht der Titel damit eine neue Bestmarke. Taylor Swifts „patient zero“ wechselt von 1 auf 2 und steht nun in Woche 3. Direkt dahinter hält sich ADÉLAs „ain’t in la“ unverändert auf Platz 3. Der Titel kommt bereits auf 11 Chartwochen und war bislang maximal auf Rang 2. Dieses Doppel an der Spitze ist für mich die prägende Geschichte der Singleliste: ADÉLA besetzt zwei der ersten drei Plätze, und beide Titel gehen mit ganz unterschiedlichen Verläufen in diese Woche.
Auf Platz 4 folgt der erste große Satz innerhalb der Top 10. KAROL G, Judeline und Rusowsky verbessern „bby wow“ von 15 auf 4 und erreichen in Woche 9 einen neuen Peak. Tame Impala rückt mit „loser“ von 7 auf 5 vor; nach 10 Wochen bleibt Platz 1 die Bestmarke. Olivia Rodrigo gewinnt mit „the cure“ drei Ränge und steht nun auf Platz 6 statt 9. Der Titel ist 21 Wochen notiert und war bereits auf Platz 2.
HUGEL, Imael Angel und Ultra Naté geben mit „movin‘ to the sun“ zwei Positionen ab und gehen von 5 auf 7. Ashe sorgt unmittelbar dahinter für den stärksten Top-10-Sprung: „stop the wedding!“ klettert von 24 auf 8 und markiert in der vierten Chartwoche eine neue Höchstposition. Shakira und Burna Boy folgen mit „dai dai“ auf Platz 9 nach Platz 6; Drake und Don Toliver schließen die Spitzengruppe mit „solar eclipse“ auf Platz 10 ab. Der Titel stand in der Vorwoche noch auf 4 und ist jetzt zwei Wochen dabei.
Außerhalb der ersten zehn Plätze wird die Bewegung noch deutlicher. Harry Styles macht mit „sign of the times“ den größten Sprung der Woche und steigt von Platz 88 auf 54, also um 34 Positionen. Der Titel kommt auf 66 Chartwochen und hat als bisherige Bestmarke Platz 2. Faouzia folgt mit „unethical“ von 80 auf 50 und erreicht in Woche 3 einen neuen Peak. Olivia Rodrigos „honeybee“ geht von 99 auf 76, während The Weeknd mit „wicked games“ von 94 auf 72 steigt. In diesem Teil der Liste ist diesmal deutlich mehr Bewegung als unmittelbar an der Spitze.
Vier Titel werden als Neueinstiege geführt. Gunna setzt sich mit „pop it“ auf Platz 68 an die Spitze dieser Gruppe. Fleetwood Mac folgt mit „the chain“ auf 88, L2B startet mit „cybertesla“ auf 97 und Ninho mit La Rvfleuze bringt „bracelet“ auf Platz 98 unter. Der einzige Wiedereinstieg ist Noah Kahans „orbiter“ auf Platz 73. Für den Titel ist es die zweite Chartwoche; zugleich ist Rang 73 der bisherige Peak.
Auch bei den lang laufenden Titeln bleibt einiges in Bewegung. „blinding lights“ von The Weeknd verbessert sich in der 135. Chartwoche von Platz 49 auf 46 und ist damit der ausdauerndste Titel der aktuellen Top 100; die Bestmarke liegt bei Platz 1. Benson Boones „beautiful things“ steht mit 134 Wochen auf Rang 69 nach Rang 57. Billie Eilish bringt „birds of a feather“ in Woche 120 von 98 auf 85, während Zara Larssons „lush life“ in Woche 114 von 46 auf 41 klettert. Solche Verläufe machen für mich den Reiz der Liste aus: Ein Titel kann nach mehr als hundert Wochen noch sichtbar Boden gutmachen.
Troye Sivan gelingt mit „she’s the best“ der höchste Neueinstieg überhaupt: direkt auf Platz 1. Damit beginnt das Album seine erste notierte Woche zugleich mit dem bestmöglichen Peak. Hinter diesem Neustart rücken zwei bisherige Spitzenreiter nach vorn. ADÉLA verbessert „prima“ in Woche 6 von 4 auf 2, Ariana Grande steigt mit „petal“ in Woche 11 von 5 auf 3. Beide Alben waren bereits auf Platz 1.
Olivia Rodrigo setzt die Aufwärtsbewegung mit „you seem pretty sad for a girl so in love“ fort: von Platz 6 auf 4 in der 18. Chartwoche, bei einer bisherigen Bestmarke von Platz 1. Tinashe fällt mit „popstar“ von 2 auf 5; das Album steht in Woche 3 und erreichte bislang Platz 2. Der bisherige Spitzenreiter Drake muss den deutlichsten Rückgang im oberen Feld hinnehmen. „habibti“ geht von 1 auf 6, bleibt aber nach 22 Wochen eines von mehreren ehemaligen Nummer-eins-Alben in den Top 10.
Taylor Swifts „the life of a showgirl“ hält Platz 7 und erreicht die 53. Chartwoche. Auch Drakes „iceman“ bleibt unverändert, hier auf Platz 8 und ebenfalls in Woche 22. Dahinter kehrt BTS mit „arirang“ in die Top 10 zurück: von 13 auf 9 in der 29. Chartwoche. Das Album war bereits auf Platz 1. Olivia Dean vollendet die Spitzengruppe mit „the art of loving“, das von 14 auf 10 steigt. Es ist die 54. Chartwoche, der bisherige Peak liegt auf Rang 2.
Die Neueinsteiger verteilen sich weit über die Liste, beginnen aber gleich ganz oben. Neben Troye Sivan auf Platz 1 starten Cameron Winter mit „live at carnegie hall“ auf 20, Greta Van Fleet mit „palace for the people“ auf 21, Chase und Status mit „generic everything“ auf 25 sowie Fola mit „9“ auf 30. In der unteren Hälfte kommen Remi Wolf mit „mud“ auf 70, Lucho RK mit „sordo de un pie“ auf 78, Pet Shop Boys mit „a man from the future“ auf 84 und Shortparis mit „iliad“ auf 99 hinzu. Damit stehen neun Album-Neueinstiege in den Top 100.
Der größte Sprung gehört Sade. „the best of“ steigt in der 42. Chartwoche von Platz 94 auf 61 und gewinnt 33 Positionen; die bisherige Höchstposition ist Platz 32. Nur knapp dahinter folgt Lana Del Reys „ultraviolence“ von 98 auf 66. Taylor Swifts „folklore“ macht in Woche 310 ebenfalls einen bemerkenswerten Satz von 67 auf 41. Tame Impala verbessert „deadbeat“ von 64 auf 44, und Steve Lacy steigt mit „oh yeah?“ von 74 auf 58. Im Mittelfeld ist diese Woche mehr los als ganz oben.
Sechs Alben kehren in die Top 100 zurück. Carly Rae Jepsens „day and night“ führt die Rückkehrer auf Platz 38 an und steht nun in der dritten Chartwoche; der bisherige Peak ist Platz 12. Es folgen der Soundtrack „grand theft auto VI“ auf 46, Ariana Grandes „dangerous woman“ auf 55, Radioheads „in rainbows“ auf 73, HUGELs „twenty one“ auf 77 und Rosalías „lux“ auf 79. Den Langstreckenmaßstab setzt erneut Ed Sheeran: „÷“ steigt in der 405. Chartwoche von Platz 56 auf 51, bei einer Bestmarke von Platz 1. Wenn ein Album nach so langer Zeit noch fünf Ränge gewinnt, ist das mindestens so auffällig wie mancher schnelle Neueinstieg.
Zehn Highlights der Woche
Singles: fünf Highlights
Höchster Aufsteiger
HARRY STYLES – „sign of the times“
88→54 (+34), 66 Chartwochen und bisherige Höchstposition 2.
Höchster Neueinstieg
GUNNA – „pop it“
Neu auf Platz 68 und damit der höchste der vier Single-Neueinstiege dieser Woche.
Wiedereinstieg
NOAH KAHAN – „orbiter“
Zurück auf Platz 73; insgesamt 2 Chartwochen und zugleich eine neue Höchstposition.
Längste Chartpräsenz
WEEKND – „blinding lights“
135 Wochen in den Charts; diese Woche von Platz 49 auf 46, Bestmarke Platz 1.
Geschichte der Woche
ADÉLA doppelt in den Top 3
„nicole kidman“ steigt in Woche 6 von Platz 2 auf 1; „ain’t in la“ hält sich in Woche 11 auf Platz 3.
Alben: fünf Highlights
Höchster Aufsteiger
SADE – „the best of“
94→61 (+33), 42 Chartwochen und bisherige Höchstposition 32.
Höchster Neueinstieg
TROYE SIVAN – „she’s the best“
Neu auf Platz 1: Der höchste der neun Album-Neueinstiege startet direkt an der Spitze.
Stärkster Wiedereinstieg
CARLY RAE JEPSEN – „day and night“
Zurück auf Platz 38; insgesamt 3 Chartwochen und bisherige Höchstposition 12.
Längste Chartpräsenz
ED SHEERAN – „÷“
405 Wochen in den Charts; diesmal von Platz 56 auf 51, Bestmarke Platz 1.
Geschichte der Woche
BTS – „arirang“
13→9 und damit zurück in den Top 10; 29 Chartwochen und Bestmarke Platz 1.
Die Nummer 1 der Singles im Video
Die Nummer 1 der Alben als Playlist
Transparenzhinweis: Diese Wochenauswertung wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz auf Grundlage der bereitgestellten Chartdaten erstellt und redaktionell geprüft.